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Kokosblütenzucker

Kokosbluetenzucker-HerstellungKokospalmen und ihre Früchte, die Kokosnüsse, sind fast jedem ein Begriff. Aus den Kokosnüssen wird frisch und süßlich schmeckende Milch und das leckere weiße Fruchtfleisch gewonnen. Doch wie schmeckt wohl der Zucker vom sogenannten „Baum des Himmels“, wie er in einigen Ländern auch genannt wird?

Die Fakten: die Kokospalme ist überall in den Tropen anzutreffen und dient sowohl als Nahrungs-, als auch als Rohstoffquelle. Neben den Kokosnüssen werden Holz, Fasern und Blätter als Bau- und Brennmaterial verwendet. Die Palmen können bis zu 25 Meter hoch wachsen. Die Baumkrone wird aus drei bis sieben Meter langen gefiederten Blättern gebildet. Kokospalmen blühen das ganze Jahr über, immer etwa einmal im Monat. Dem entsprechend tragen sie auch das ganze Jahr über Früchte.

Soweit so gut. Wo ist da jetzt der Zucker? Zunächst wird aus den Blütenständen der Nektar gewonnen, indem man die Blütenstände anritzt. Heraus sickert eine sirupartige Flüssigkeit, die zu Kokosblütenzucker verarbeitet werden kann. Um Kokosblütenzucker herstellen zu können, muss man also einige Mühen auf sich nehmen und bis in die Baumkrone vordringen. Anschließend wird der gewonnenen Sirup solange eingekocht, bis sich Zuckerkristalle bilden. Diese werden dann getrocknet und der fertige Kokosblütenzucker kann verwendet werden.

Gerade bei Kokosblütenzucker ist es wichtig, auf die Qualität zu achten. Nur Bio Ware aus nachhaltigem und fairem Anbau sollte den Weg auf den Esstisch finden. Zudem sollte der Kokosblütenzucker traditionell über Feuer gerührt werden. Der Kochprozess dauert daher eine Weile. Dieser sollte eingehalten werden und nicht, wie es manche Hersteller machen, mit Natrium-Sulfit beschleunigt werden. Minderwertigen Kokosblütenzucker erkennt man an der leicht grünlich schimmernden Farbe.

Nährwerte von Kokosblütenzucker

Koksbluetenzucker als AlternativeKokosblütenzucker ist nicht zu verwechseln mit Palmzucker, bei dem auch  die Blütenstände anderer Palmenarten verwendet werden. Er enthält viele Mineralstoffe wie zum Beispiel Magnesium, Zink und Eisen. Darüber hinaus sind auch zahlreiche B-Vitamine und Spurenelemente enthalten.

Kokosblütenzucker soll einen niedrigeren Glykämischen Index haben, als andere Zuckerarten und damit besonders für Diabetiker als Süßungsmittel interessant sein. Allerdings gibt es zu dieser Aussage bisher nur sehr wenige absolut fundierte Untersuchungen. Sicher ist jedoch, dass im Gegensatz zu herkömmlichen weißem Zucker, der Blutzuckerspiegel nach dem Genuss von Kokoszucker weniger hoch ansteigt. Kokosblütenzucker enthält zudem verhältnismäßig wenig Fructose, die ganz besonders unter dem Verdacht steht, ungünstig für den menschlichen Organismus zu sein.

100g Kokosblütenzucker enthalten durchschnittlich (diese Werte können, wie bei Naturprodukten üblich, schwanken):

  • 378,9 Kalorien
  • 0,01 g   Protein
  • 0,01 g   Fett
  • 94,15 g Sucrose
  • 1,55 g   Glucose
  • 1,68 g   Fructose
  • 1,5 mg  Calcium
  • 0,2 mg Magnesium
  • 0,2 mg Kalium

Kokosblütenzucker für die Superfood Küche

Kokosblütenzucker schmeckt nicht nach Kokosnuss. Geschmacklich erinnert der Zucker der Kokospalme an Karamell. Er ist außerdem weniger süß als zum Beispiel Rohrzucker. Die feinen Zuckerkristalle schmelzen sofort bei Kontakt mit der Zunge und lassen sich überall dort einsetzen, wo man auch „normalen“ Zucker verwendet, zum Beispiel als Süßungsmittel in Gebäck, Speisen, Tee oder auch in Fruchtsmoothies. Besonders lecker schmeckt Kokosblütenzucker zum Beispiel in Kombination mit Mango oder Verschiedenen Beerensorten.

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